Aktien kaufen für Anfänger #1: Money, Money, Money

Ohne Moos nix los. Wer kein Geld hat, kann natürlich auch keine Aktien kaufen. Falls man jedoch Geld hat, sollte man dieses auch wirklich frei zur Verfügung haben. Schließlich ist die Investition in ein Unternehmen etwas langfristiges und nichts kurzfristiges. Daher sollte wirklich nur Geld angelegt werden, auf welches man in naher Zukunft nicht angewiesen ist. Nichts ist schlimmer, als zu einen Zeitpunkt verkaufen zu müssen, bei dem der Aktienkurs aufgrund einer „Finanzkrise“ nicht mehr den wahren Unternehmenswert widerspiegelt.

Wenn man relativ schnell eine Vermögen aufbauen will, sollte man einen guten Überblick über die eigenen Einnahmen und insbesondere Ausgaben haben. Ich bin gerade dabei mir einen solchen Überblick zu verschaffen. Dies kann man ganz klassisch auf Papier tun, es geht jedoch auch mit Unterstützung von Apps. Eine davon ist „Money Control“ – diese nutze ich derzeit.  Bis jetzt bin ich soweit zufrieden, obwohl ich von der kostenlosen Version bereits auf die Vollversionen aufgrund des Erreichens der maximalen 20 Buchungen upgraden musste. Mir ist besonders wichtig mal zu sehen, in welchen Kanälen mein Geld so verschwindet. Mein Ziel ist es, insbesondere die Ausgabenseite so zu optimieren, dass am Ende des Monats ein Maximum an Finanzen für Unternehmensinvestitionen zur Verfügung steht.

Die Einnahmenseite kann man in der Regel nicht so einfach verändern. Vielleicht liegt die letzte Lohnerhöhung jedoch schon ein Weilchen zurück, so dass ein Gespräch mit dem Chef die Einnahmensituation möglicherweise positiv verändert. Ich bin gerade sehr fasziniert vom sogenannten passiven Einkommen. Für dieses muss man zwar zunächst vorher aktiv sein, wenn man sich dann jedoch etwas aufgebaut hat, fließt das Einkommen ohne weiteres zutun. Um ein passives Einkommen zu generieren kann man beispielsweise folgendes machen:

  • Einen Youtube Kanal einrichten und interessante Videos dort platzieren. Über von Youtube platzierte Werbeeinblendungen kann man dadurch Geld verdienen. Ab 1. Mio Klicks je Video, kann man den Hauptjob schon sprichwörtlich fast an den Nagel hängen. Inspiration gefällig? Y-TITTY, Car Crash Compilation oder Google Doodle Collection.
  • Mit Bloggen anfangen – wie ich. Wie ihr damit konkret Geld verdienen könnt, ist sehr schön auf folgender Internetseite dargestellt: Selbständig im Netz. Ich habe im übrigen nicht vor, diesen Blog zu monetarisieren. Maximal nehme ich bei ausreichenden Klickzahlen die Einnahmen von der Verwertungsgesellschaft Wort mit. Es gibt aber auch weitere Wege mit einem Blog Geld zu verdienen, ohne die komplette Seite mit Werbung zu verunstalten. So kann man beispielsweise interessante Blogeinträge zu einem Buch zusammenfassen und über Amazon Kindle Direct Publishing veröffentlichen.

Am Anfang ist das mit der Monetarisierung natürlich alles nicht so einfach. Ihr braucht definitiv interessanten Content und ganz wichtig: Durchhaltevermögen. So sagte bereits Steve Jobs:

I´M CONVINCED THAT ABOUT HALF OF WHAT SEPARATES THE SUCCESSFUL ENTREPRENEURS FROM THE NON-SUCCESSFUL ONES IS PURE PERSEVERANCE

Falls ihr keinen Job habt oder euer Job nicht ausreichend Geld abwirft, um an Vermögensaufbau auch nur ansatzweise zu denken, empfehle ich euch den folgenden Beitrag von Mr. Money Mustache. Dieser beinhaltet 50 Jobs für die man kein Abschluss benötigt und mindestens 50.000 $ im Jahr verdient (aktuell knapp 37.000 €). Mit Google Translater kann man diesen Beitrag auch ganz einfach ins Deutsche übersetzen.

Für alle die bereits ein Vermögen aufgebaut haben, abschließend noch folgender Tip für ein schönes passives Einkommen: Depot mit Dividendenstrategie. Wie das genau funktioniert und welche Aktien man am besten kauft wird euch im Blog „Finanzielle Freiheit mit Dividenden“ erläutert. Die ausgeschüttete Dividende kann nun wiederum entweder in weitere sogenannte Dividenaristokraten oder aber auch – wie ich vorhabe – in Neuemissionsaktien investiert werden.

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