Opower: Energiesparberater für Unternehmen

Aufgrund der derzeit eher fallenden Kurse von Technologieaktien ist es nicht weiter dramatisch, das ich erste heute – vier Tage nach dem Börsengang von Opower – darüber berichte. Ausgegeben wurde die Aktie am Freitag (04.04.2014) zu einem Preis von 19$ (oberes Ende der Preisspanne von 17-19$). Erstmalig handelbar war die Aktie zu einem Preis von 24,10$. Seitdem hat die Aktie deutlich an Wert verloren (07.04.2014 um 21:10 Uhr, Kurs: 21,46$). Es ist davon auszugehen, dass der Aktienkurs im derzeitigen Börsenumfeld wahrscheinlich in den nächsten Tagen auch unter den Ausgabepreis von 19$ rutscht.

Was macht Opower und wie sehen die Geschäftszahlen aus? Die Antwort darauf liefert die Internetseite von Opower sowie das Dokument S-1/A der SEC. Den beiden Quellen ist folgendes zu entnehmen:

Opower combines a cloud-based platform, big data, and behavioral science to help utilities around the world reduce energy consumption and improve their relationship with their customers. This helps consumers lower their energy use and costs, and significantly reduces carbon emissions. Opower is transforming the way the world approaches household energy conservation.

We have experienced significant growth since our inception. Through our utility customers, we have increased the households we serve from 1.4 million in 2010 to 32.1 million in 2013. For the years ended December 31, 2011, 2012 and 2013, our revenue was $28.7 million, $51.8 million and $88.7 million, respectively, representing year-over-year revenue growth of 80% and 71%, respectively. We generated more than 90% of our revenue from annual recurring subscription fees in 2013. Because we believe our opportunity is large, we continue to invest significantly in our growth. As a result, we have generated net losses of $21.3 million, $12.3 million and $14.2 million in 2011, 2012 and 2013, respectively.

Was das Umsatzwachstum betrifft, braucht sich Opower nicht zu verstecken. Die Wachstumsstrategie führte in den vergangen 3 Jahren jedoch zu einem deutlichen Verlust. Um die Wachstumsstrategie weiter verfolgen zu können, ist weiterhin viel Geld nötig. Die Börse als potentielle Geldquelle, war letztendlich ein Grund für den Börsengang von Opower.

Wie sieht die Konkurrenzsituation aus? Opower hat zwei verschiedene Typen von Konkurrenten:

Point Solution Companies: There are a number of companies, such as Aclara, C3 Energy, Nest Labs (which was acquired by Google) and Tendril, that offer point solutions that compete with some of the features present in our platform. Typically, these solutions include web portals, customer care applications and consumer home energy management solutions.

Horizontal Software Vendors: Vendors such as Oracle and SAP offer software that can be customized to address some of the needs of utilities. Google, which has contracted to purchase Nest Labs, previously provided energy efficiency software in beta form to energy consumers.

Neben diesen Unternehmen gibt es nach einen Artikel von Seeking Alpha vier weitere Unternehmen (Silver Spring Networks, Echelon, Itron, Control4), dessen Geschäftskonzept dem von Opower ähnelt. Die Aktienkurse aller vier Unternehmen haben sich in der Vergangenheit nicht sonderlich positiv entwickelt.

Es gibt zahlreiche aktuelle Artikel, dessen Tenor ist, dass Opower in dem Geschäftsfeld „Energiesparen“ erfolgreicher ist als beispielsweise Google und Microsoft (How Latest IPO Darling Opower Scoret Where Google, Microsoft Failed; Opower Beats Tech Giants With Readable Energy Report For Consumers). Tja, vielleicht schlägt in diesem Fall auch zukünftig David Goliath.

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